| 01. Tag Santiago de Chile |
 | Beginnen Sie Ihren Morgen mit einer herzlichen Ankunft in Santiago und einem reibungslosen Transfer zu Ihrem Hotel. Nachdem Sie eingecheckt haben, erwartet Sie eine inspirierende Stadterkundung. Im Herzen der Stadt werden Sie den beeindruckenden Präsidentenpalast, liebevoll "La Moneda" genannt, die historische Plaza de Armas mit ihrer majestätischen Kathedrale und dem charmanten alten Postamt entdecken. Tauchen Sie ein in die Geschichte im Nationalen Historischen Museum, das einst der Palacio de la Real Audiencia war, und erkunden Sie die Casa Colonial, die einstige Residenz des Gouverneurs aus Kolonialzeiten.
Den besten Blick auf Santiago und die majestätischen Anden genießen Sie vom Gipfel des Cerro San Cristóbal, wo eine imposante Marienstatue über die Stadt wacht. Dieser Hügel ist Teil des Parque Metropolitano, des größten Stadtparks, in dem die Einwohner Santiagos ihre Wochenenden mit Sport und Grillen verbringen. Auf Ihrer Fahrt durch Providencia, einem gehobenen Stadtviertel, werden Sie von den eleganten Geschäften, erstklassigen Restaurants und modernen Hochhäusern begeistert sein. Ihr Tag in Santiago verspricht unvergessliche Erlebnisse und inspirierende Eindrücke.
Ü: Hotel Four Points by Sheraton o.ä. |
| 02. Tag Santiago de Chile - Seenregion (F) |
 | Am Morgen begeben Sie sich auf einen Flug nach Puerto Montt, dem Herz des chilenischen Seengebiets, gefolgt von einer malerischen Fahrt nach Puerto Varas, das direkt am Ufer des Llanquihue Sees liegt. Während Ihres Transfers erwartet Sie ein besonderes Highlight: ein Abstecher in den Naturpark Lahuen Ñadi. Hier haben Sie die Gelegenheit, bei einem Rundgang das Wahrzeichen der Region zu bewundern - den imposanten Alerce-Baum in seiner natürlichen Umgebung. Diese majestätischen Bäume können bis zu 60 Meter hoch werden und ein beeindruckendes Alter von über 3000 Jahren erreichen.
Ihre Reise führt Sie weiter in den ältesten Nationalpark Chiles, den "Vicente Perez Rosales". Schon auf dem Weg entlang des ausgedehnten Llanquihue Sees bieten sich Ihnen wunderbare Ausblicke auf die verschiedenen Vulkane. Sie fahren hinauf zum Osorno Vulkan, der stolze 2.660 Meter in die Höhe ragt, und erreichen eine Höhe von 1.350 Metern. Bei gutem Wetter haben Sie die Möglichkeit, auf dem Lavagestein in Richtung der Schneegrenze zu wandern. Die Ausblicke von diesem Punkt auf den majestätischen Vulkan Osorno sowie die umliegenden Vulkane Calbuco, Antillanca, Tronador und den tiefblauen Llanquihue See sind schlichtweg unvergesslich.
Ihre Reise führt Sie dann weiter zum Allerheiligen-See, wo Sie die Nacht in einer Lodge direkt am See verbringen werden.
Ü: Cabanas Petrohue o.ä. |
| 03. Tag Andenüberquerung (F/M) |
 | Am Morgen beginnen Sie Ihren Tag mit einem Besuch des Pionier-Museums Petrohue, das eine faszinierende Ausstellung über die Besiedlungsgeschichte der Seen-Region präsentiert, die maßgeblich von deutschen und schweizerischen Einwanderern geprägt wurde. Der aktuelle Besitzer der Lodge ist sogar ein direkter Nachfahre dieser schweizerischen Siedler. Hier haben Sie die Gelegenheit, die erstaunliche Geschichte dieser Siedler zu entdecken, die diese abgelegene Region geprägt haben. Zusätzlich werden Sie von einem beeindruckenden Seilbahnprojekt beeindruckt sein, das hier bewundert werden kann.
Ihre Reise führt Sie als nächstes zu den wilden "Saltos de Petrohue", einer beeindruckenden Ansammlung von Stromschnellen und Wasserfällen, die sich über die eindrucksvollen Formationen des Lavagesteins der umliegenden Vulkane erstrecken. Das Wasser des Rio Petrohue hat über Jahrtausende hinweg diese Felsen ausgewaschen und geformt, und das Ergebnis ist atemberaubend.
Anschließend setzen Sie Ihre Fahrt durch Lava- und Waldgebiete fort und erreichen den Puyehué Nationalpark, der dazu dient, die weitläufigen Flächen des für diese Region typischen, kühlen Regenwaldes zu schützen. Die Vulkane Antillanca und Puyehue (2.240 m) werden Ihre ständigen Begleiter sein. Bei Ihrer Überquerung der Anden passieren Sie riesige Aschefelder, die der Ausbruch des Caulle Vulkans im Jahr 2008 hinterlassen hat.
Nachdem Sie die argentinische Grenze überquert haben, setzen Sie Ihre Fahrt entlang des lang gestreckten Nahuel Huapi Sees fort, bis Sie Bariloche erreichen (370 Kilometer an diesem Tag). Bariloche gilt als eines der exklusivsten Ferien- und Skigebiete in Südamerika und ist auch für seine lokale Schokolade bekannt. Am Abend haben Sie die Gelegenheit, ein authentisches argentinisches Steak zu genießen und dazu einen vorzüglichen Malbec Rotwein zu kosten - ein wahrer Genuss für die Sinne!
Ü: Hotel Nahuel Huapi o.ä. |
| 04. Tag Bariloche - Futaleufu (F/M) |
 | Nachdem Sie das Ufer des Nahuel Huapi Sees verlassen haben, betreten Sie eine trockene Pampa-Landschaft, die sich in eine schier endlose Wüsten- und Berglandschaft erstreckt. Der Vergleich mit einer Wildwest-Szenerie ist durchaus zutreffend, denn in dieser Gegend lebten einst die berüchtigten Banditen Butch Cassidy und Sundance Kid.
Zu Mittag machen Sie einen Stopp im malerischen Künstlerdorf "El Bolsón". Hier haben Sie die Gelegenheit, in einem örtlichen Restaurant zu Mittag zu essen und die Geschäfte der Künstler und Handwerker zu erkunden. Nach einer erholsamen Mittagspause setzen Sie Ihre Reise fort und durchqueren eine Region, die von walisischen Einwanderern Ende des 18. Jahrhunderts erschlossen wurde.
Wiederum nähern Sie sich den majestätischen Bergen der Anden, um am frühen Abend schließlich im chilenischen Grenzort Futaleufú anzukommen.
Ü: Hotel Barranco o.ä. |
| 05. Tag Carretera Austral (F/M) |
 | Futaleufú ist nicht nur ein Ort, sondern auch der Name eines Flusses, der zu den zehn wildesten Rafting-Touren der Welt gehört! Dieser unscheinbare Ort ist ein wahres "Mekka" für die besten Wildwasser-Fahrer weltweit. Heute werden Sie entlang dieses aufregenden Flusses in Richtung Pazifikküste fahren, um auf die legendäre "Carretera Austral" zu treffen, die die abenteuerliche Fortsetzung der Panamericana ist. Erst Anfang der 1970er-Jahre schuf das chilenische Militär die erste richtige Schotterpiste, um die abgelegenen Ortschaften miteinander zu verbinden.
Der teilweise immer noch herausfordernde Zustand der Straße mit zahlreichen Schlaglöchern wird jedoch durch die beeindruckenden und unberührten Naturerlebnisse mehr als wettgemacht. Sie werden entlang von Seen und Wasserfällen fahren, bis Sie schließlich die El Pangue Lodge am Risopatron See erreichen.
Die Carretera Austral verspricht Ihnen nicht nur eine aufregende Reise, sondern auch die Möglichkeit, die atemberaubende Schönheit der chilenischen Wildnis hautnah zu erleben.
Ü: El Pangue Lodge o.ä. |
| 06. Tag Puyuhuapi - Coyhaique (F/LB) |
 | Fahrt nach Puyuhuapi, einem Ort der Mitte der 1930er Jahre von 4 Familien aus dem Sudetenland im absolut unberührten Urwald gegründet wurde. Über die Anfänge und das Gedeihen des Ortes werden Sie staunen und mit Glück auch die deutschsprechenden Nachfahren im Ort treffen können.
Weiterfahrt in den Queulat Nationalpark zum „Ventisquero Colgante“, einem hängenden Gletscher, dessen Eiskaskaden senkrecht in die Tiefe ragen. Je nach Wetter Wanderung durch den Regenwald zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher oder zur Laguna Témpanos, wo sich das milchige Schmelzwasser des Gletschers sammelt.
Weiterfahrt auf der Carretera Austral in südlicher Richtung durch üppige Vegetation mit Nalca-Pflanzen und Riesenfarnen in diversen Zickzack-Kurven über die „Cuesta Queulat“ Passtraße bis nach Coyhaique. Auf dem Weg nach Coyhaique durchquert man das Naturreservat „Rio Simpson“, Heimat von Huemulen, Pumas, Füchsen und vielen anderen Tieren. Diese Gegend war den jesuitischen Missionaren schon im 17. Jahrhundert bekannt, wurde aber erst zwischen 1869 und 1871 von Enrique Simpson in drei Expeditionen erforscht. Die Strecke am Nordufer des Rio Simpson entlang ist wunderschön und bietet die ganze Zeit freie Sicht auf den Fluss.
Coyhaique, im breiten Tal des Río Simpson gelegen, ist die Hauptstadt der Provinz. Sie wurde 1929 gegründet, um den Siedlern ein urbanes Zentrum zu geben. Coyhaique ist ein angenehmer Ort mit vielen Grünanlagen, freundlichen Einwohnern, Restaurants und Hotels und vollständig von zerklüfteten Bergen umgeben.
Ü: Hotel Diego de Almagro Coyhaique o.ä. |
| 07. Tag Lago General Carrera (F/M) |
 | Durchquerung eines spektakulären Canyongebiets mit verschiedenartig schimmernden Gesteinsformen. Anschließend weiter zu den Überbleibseln eines großen Vulkanausbruchs, heute eine gespenstisch anmutende Landschaft mit abgestorbenen Bäumen, in fauligem Wasser stehend und über und über mit Flechten bedeckt.
Nachmittags Ankunft am riesigen General Carrera See an der Grenze zu Argentinien, in türkisblaue Farbe getaucht, dazu bei gutem Wetter am Horizont Sicht auf das „Campo de Hielo Norte“, das gigantische nördliche Inland-Eisfeld. Je nach Zeitplan und Wetterlage Gelegenheit bei Puerto Tranquilo zu einer Bootsfahrt zur „Catedral de Marmol" (Marmor-Kathedrale), einer aus Kalkstein bestehenden Halbinsel, die in über 3 Mio. Jahren ausgehöhlt wurde und Marmoradern freilegte, die sich nun in vielen Farben im Wasser spiegeln.
2 Ü: Terra Luna Lodge o.ä.
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| 08. Tag Valle Chacabuco (F) |
 | Fahren Sie durch das Chacabuco-Tal am Río Baker entlang, dem gewaltigsten Fluss Chiles und bekannt für das perfekte Rafting-Abenteuer. Dieses malerische Gebiet zeichnet sich durch seine beeindruckende Natur und reiche Biodiversität aus. Es liegt im Übergangsbereich zwischen der patagonischen Steppe und den südlichen Anden. Das Tal ist Teil des Patagonia Parks und bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Wildtieren. Bei einem Besuch des Museums “Parque Nacional Patagonia” bietet sich eine faszinierende Möglichkeit, die natürliche und kulturelle Vielfalt der Region hautnah zu erleben. |
| 09. Tag Lago General Carrera - Perito Moreno (F/LB) |
 | Heute fahren Sie entlang des Lago General Carrera und überqueren die Grenze nach Argentinien bei Chile Chico. Sie fahren weiter entlang des Sees, der auf der argentinischen Seite Lago Buenos Aires heisst. Übernachtung im Ort Perito Moreno.
Während Ihrer Fahrt haben Sie mit etwas Glück die Möglichkeit, Guanako-Herden, Flamingos und Gürteltiere zu beobachten. Die Vielfalt der Tierwelt in dieser Region ist faszinierend und verleiht Ihrer Reise zusätzlichen Reiz.
Ü: Hosteria Cuevas de las Manos o.ä.
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| 10. Tag Ruta 40 - Lago Argentino (F/LB) |
 | Auf der zweiten legendären Straße Patagoniens, der argentinischen Ruta 40, setzen Sie Ihre Reise durch die unendliche Weite der patagonischen Steppe fort. Die Schotterpiste führt Sie entlang des malerischen Lago Viedma, bis Sie schließlich die Stadt El Calafate erreichen. El Calafate dient als Tor zum Nationalpark Los Glaciares und liegt am Ufer des Lago Argentino, dem größten See Argentiniens und dem zweitgrößten in Südamerika.
Diese Gegend ist berühmt für ihre atemberaubenden Gletscher, darunter der berühmte Perito-Moreno-Gletscher, der zu den spektakulärsten Naturwundern der Welt gehört. Ihre Reise verspricht also weiterhin beeindruckende Landschaften und unvergessliche Erlebnisse inmitten der natürlichen Schönheit Patagoniens.
2 Ü: El Quijote o.ä. |
| 11. Tag Perito Moreno Gletscher (F/LB) |
 | Der Perito Moreno Gletscher ist ein beeindruckender Teil des Kontinentalen Inlandpackeises. Dieses gewaltige Eisfeld erstreckt sich über mehr als vier Kilometer und ist einer der größten Gletscher weltweit, der in ein Inlandsgewässer kalbt. Regelmäßig brechen riesige Eiswände vom Gletscher ab und stürzen mit gewaltigem Getöse in den Lago Argentino. Sie haben die Gelegenheit, dieses faszinierende Naturschauspiel aus verschiedenen Blickwinkeln zu beobachten, dank gut gekennzeichneten Wegen, die für die Sicherheit der Besucher sorgen.
Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, an einer Bootsfahrt zur Gletscherwand teilzunehmen (Kosten ca. USD 17,- pro Person, zahlbar vor Ort). Diese Bootsfahrt ermöglicht Ihnen eine noch intensivere und beeindruckendere Begegnung mit dem Perito Moreno Gletscher und bietet Ihnen eine Perspektive, die Sie nicht versäumen sollten. Es ist zweifellos ein unvergessliches Erlebnis, das die majestätische Schönheit dieser Naturwunder Patagoniens noch stärker zur Geltung bringt. |
| 12. Tag Torres del Paine Nationalpark (F/M) |
 | Ihre Reise führt Sie über die chilenische Grenze und weiter in den Torres del Paine Nationalpark, der mit seinen einzigartigen und bizarren Landschaftsszenarien aufwartet. Die drei markanten Granitspitzen, die sich steil in den Himmel erheben und als "Torres del Paine" bekannt sind, gehören zweifellos zu den bekanntesten Wahrzeichen Chiles. Dieser Nationalpark ist zweifellos einer der Höhepunkte in Patagonien.
Die nördliche Grenze des Parks wird von gewaltigen Gletschern geprägt, und hier endet das beeindruckende "Südliche Eisfeld". Der Park beheimatet eine Fülle von Wildtieren, darunter Guanakos, Nandus und Hunderte von Vogelarten, einschließlich des majestätischen Kondors.
Ihre erste Erkundung des Parks beginnt, und Sie haben die Gelegenheit, die einzigartige Schönheit und die vielfältige Tierwelt dieses spektakulären Naturschutzgebiets zu erleben. Die unberührte Natur und die beeindruckenden Aussichten machen den Torres del Paine Nationalpark zu einem wahrlich magischen Ort.
2 Ü: Hotel del Paine o.ä. |
| 13. Tag Torres del Paine (F/LB) |
 | Abhängig von den aktuellen Witterungsbedingungen stehen verschiedene kleinere Wanderungen auf dem Programm, die es Ihnen ermöglichen, die Flora und, sofern möglich, auch die Fauna des Nationalparks hautnah zu erleben. Eine Möglichkeit ist ein Rundgang auf der Grey-Halbinsel, wo Sie beobachten können, wie der Grey-Gletscher in den Grey-See kalbt und dabei fantastische Eisberge in allen Schattierungen von Grün und Blau erzeugt. Dieses Naturschauspiel ist atemberaubend und bietet eine großartige Gelegenheit, die majestätische Kraft der Gletscher hautnah zu erleben.
Ein weiteres Highlight ist der Salto Grande Wasserfall, wo Sie während einer Wanderung auch das beeindruckende Bergpanorama noch näher betrachten können. Die großartigen Aussichten und die Möglichkeit, die Natur in ihrer vollen Pracht zu erleben, machen diese Wanderungen zu unvergesslichen Erlebnissen im Torres del Paine Nationalpark. |
| 14. Tag Punta Arenas (F/M) |
 | Ihre Fahrt führt Sie über Puerto Natales entlang des Fjords der letzten Hoffnung nach Punta Arenas an der Magellan-Straße, die die natürliche Grenze zwischen Patagonien und Feuerland bildet. Unterwegs haben Sie die Gelegenheit, die Milodón-Höhle zu besichtigen, die für ihre beeindruckenden Formationen und ihre historische Bedeutung bekannt ist. In einem Freiluftmuseum haben Sie auch die Möglichkeit, Nachbauten von historischen Schiffen zu sehen, die von den ersten europäischen Entdeckern in dieser Region genutzt wurden. Diese Erkundungen bieten Einblicke in die reiche Geschichte und die natürliche Schönheit dieser faszinierenden Region Patagoniens.
Ü: Hotel Cabo de Hornos o.ä. |
| 15. Tag Santiago de Chile (F) |
 | Ihr Abenteuer in Patagonien neigt sich dem Ende zu. Sie werden zum Flughafen gebracht, um von dort aus Ihren Rückflug nach Santiago anzutreten, von wo aus Sie Ihre Weiterreise oder die Heimreise antreten können. Die Erinnerungen an die spektakuläre Natur und die unvergesslichen Erlebnisse in Patagonien werden Sie sicherlich noch lange begleiten. |
Teilnehmeranzahl: min. 4 Personen / max. 12
An Feiertagen kann es evtl. nötig sein, das Programm umzustellen. Bei frühzeitigen Abfahrten kann es möglich sein, dass das Hotel kein vollwertiges Frühstück anbietet. Es erfolgt trotzdem keine Preisreduktion seitens der Unterkunft!